Ego States I: Stabilisierende Methoden

Das Ziel der Ego-States-Workshop-Serie ist es die systemisch erfahrenen Teilnehmenden darin zu begleiten, wie sie das therapeutische Modell der Ego-States und die damit verbundenen Techniken in ihre Arbeit integrieren können. Zentraler Bestandteil ist dabei die Anwendung der Konzepte auszuprobieren und die Techniken der Ego-States-Therapie in den eigenen therapeutischen Stil zu integrieren.

Die Workshops sind aufeinander aufbauend. Es kann nur der Grundkurs (Ego States I: Stabilisierende Methoden) oder die Workshop-Serie gebucht werden. Im Nachklang an die Aufbauworkshops werden für Teilnehmende auch halbjährlich Supervisionstage angeboten.

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Daten

Montag 29.10.2018 09:15–17:15 Uhr
Dienstag 30.10.2018 09:15–17:15 Uhr
Mittwoch 31.10.2018 09:15–17:15 Uhr

Dozent

Daniel Dietrich, Dr. med.; Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Dozent und Weiterbildungsleiter. Arbeit in eigener Praxis. Systemischer Therapeut (SG, DGSF), Weiterbildungen in Klinischer Hypnose nach Milton Erikson und in Traumatherapie, Chinesischer Therapeut (Fachrichtung Akupunktur), Basisstudium Kunst- und Ausdruckstherapie (ISIS). Arbeitsschwerpunkte: Traumatherapie, hypnosystemische Methoden (sysTelios Klinik) und Psychosen im systemischen Kontext (Soteria Bern).

Kurzbeschreibung

In Momenten der Ambivalenz erleben wir uns oft zerrissen zwischen zwei oder mehr Ansichten, hören mehrere Stimmen in uns oder es schlagen zwei Herzen in unserer Brust. Sowohl unsere Klienten, sowie auch wir in unserer Arbeit als Therapeutinnen / Therapeuten und Beraterinnen / Berater verspüren wir oft widersprüchliche Impulse, Gedanken und Gefühle. Das Modell der inneren Anteile hilft beim Beobachten, Verstehen und Kommunizieren solcher Momente der Ambivalenz. Es führt diese inneren Stimmen zurück auf die Bedürfnisse verschiedener Anteile oder Ego-States (nach Watkins), teilweise in verschiedenen Altersstufen. Körperlichen Phänomenen (somatischen Markern) kommt dabei eine wichtige Rolle zu, um die verschiedenen Anteile verstehen zu lernen und nutzbar zu machen.

Im Grundkurs werden imaginative Techniken eingeübt, der erwachsene kompetente Anteil von Klient und Therapeut erlebbar gemacht und verankert und eine Zukunftsperspektive spürbar gemacht. Externalisierungstechniken, imaginative Verfahren und Skulpturen werden verwendet um unterschiedliche Ego-States kennenzulernen. Dabei wird die Verbindung zur systemischen Therapie und Beratung dargestellt und an die bereits vorhandenen Ressourcen der Teilnehmenden angeknüpft. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Entwicklung eines positiven Selbstumgangs.

In diesem Workshop sind eigene Themen, Anliegen, Rätsel und Fälle herzlich willkommen und der Inhalt des Seminars kann so gemeinsam gestaltet werden.

 Ziele

  • Dieses Seminar dient der Reflexion und Vertiefung des eigenen therapeutischen / beraterischen Rollenverständnisses.
  • Es vermittelt und erprobt Methoden, wie sich die Arbeit mit den inneren Anteilen in die eigene Praxis integrieren lässt.

 

Gruppengrösse: 24
Anmeldung bis: 14.9.2018
Kosten: CHF 680.–
Ort: wird noch bekannt gegeben
TeilnehmerInnen: Die Weiterbildung richtet sich an interessierte Fachkräfte, die einerseits an einer Reflexion ihrer Rolle als Berater/in oder Therapeut/in, als auch an einer Erweiterung ihrer methodischen Möglichkeiten interessiert sind.