Mentalisierungs-Inspirierte Therapie mit Kindern, Erwachsenen und Familien

PDF

Daten

Dienstag 6.3.2018 09:30–17:30 Uhr
Mittwoch 7.3.2018 09:30–17:30 Uhr

Dozenten

Eia Asen, Prof. Dr. med.; Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Erwachsenenpsychiatrie und -psychotherapie, Systemischer Therapeut. Studium der Medizin in Berlin, seit 1973 in London psychiatrisch tätig. Bis 2013 Ärztlicher Direktor des Marlborough Family Service in London, und jetzt am Anna Freud National Centre for Children and Families tätig und Gastprofessor am University College London.

Peter Fonagy, Prof. PhD; Psychologe und Psychoanalytiker, Chief Executive des Anna Freud National Centre for Children and Families seit 14 Jahren und Professor of Contemporary Psychoanalysis and Developmental Science am University College London; weiterhin Professuren an den Universitäten Harvard und Yale.

Kurzbeschreibung

Der Begriff «Mentalisieren» beschreibt die Fertigkeiten, innere Geistes- und Gefühlszustände anderer Menschen und der eigenen Person so genau wie möglich zu erfassen und zu verstehen. Die in den 1990er Jahren von Peter Fonagy und seinen Mitarbeitern entwickelte Mentalisierungs-Basierte Therapie (MBT) sucht effektives Mentalisieren zu identifizieren und zu fördern und Bindungen zu stärken. MBT befasste sich anfangs mit der Behandlung von Menschen mit Borderline Persönlichkeitsstörungen, aber in den letzten 10 Jahren wurden auch zunehmend Kinder und Familien in die therapeutische Arbeit einbezogen. Eia Asen, zusammen mit Peter Fonagy und Kollegen, haben viele innovative Konzepte und Techniken für die Arbeit in Familienkontexten erarbeitet, die an diesem 2-tägigen Workshop vorgestellt werden.

Der erste Tag besteht aus einer Einführung in die theoretischen Grundlagen und die pragmatische Umsetzung dieses Therapieansatzes. Spezifische Techniken werden anhand von zahlreichen klinischen Beispielen mit Videos demonstriert. Am zweiten Tag geht es um die Vertiefung der mentaliserungsinspirierten Arbeit und die praktische Umsetzung in die verschiedenen spezifischen Arbeitskontexte der Workshopteilnehmer. Diese Arbeit wird durch «Demos», Mini-rollenspiele und Kleingruppenarbeit illustriert, unter Anleitung von Peter Fonagy und Eia Asen.

Informationen sind ebenfalls auf der Homepage des Instituts für Kinder-, Jugendlichen- und Familientherapie Luzern www.institut-kjf.ch zu finden.

Organisation:

Gruppengrösse: max. 100 Teilnehmende
Kosten: CHF 560.00
Ort: Psychiatrische Klinik Luzern, Kursraum im Parterre (ausgeschildert)
TeilnehmerInnen: Interessierte Fachleute aus Psychlogie, (Sozial-) Pädagogik, Medizin, etc.