Neu: "Faszination digitale Medien bei Kindern und Jugendlichen!"

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Daten

Mittwoch 09.09.2020 evtl. 09:15–12:15 Uhr

Donnerstag

10.09.2020

evtl. 09:15–17:15 Uhr

Dozenten

Larissa Hauser, M.Sc. Psychologin; Fachmitarbeiterin Suchtprävention, ehem. Lehrerin

Kurzbeschreibung

Die digitalen Medien spielen besonders im Alltag von Kindern und Jugendlichen eine wichtige Rolle und üben eine entscheidende Funktion bei der Entwicklung der Identität von Heranwachsenden aus. Es geht um Spiel, Spass, Kommunikation und Information, Unterhaltung, Lernen, Stressabbau und um Freitzeitgestaltung.

Bezugpersonen habe im Berich "Medienkonsum" eine Erziehungsverantwortung. Regeln müssen kommuniziert und Grenzen gesetzt werden. Genauso brauchen Kinder und Jugendliche aber auch Gesprächspartner, welche sie in der Medienwelt begleiten und die Medienkompetenzen fördern.

In dieser Weiterbildungsveranstaltung werden verschiedene Medieninhalte von Kindern und Jugendlichen vorgestellt und Chance und Risiken sowie Aspekte der Medienerziehung- und Bildung diskutiert.

Lernziele
  • Die Teilnehmer kennen die Funktion der Mediennutzung bei Kindern und Jugendlichen. Wozu wird konsumiert?
  • Die Teilnehmer wissen über gängige Medieninhalte (Games, Fernsehen, Internet, Handy) in verschiedener Altersgruppen in der Schweiz Bescheid. Was wird konsumiert?
  • Die Teilnehmer kennen Chancen und Risiken im Umgang mit den digitalen Medien bei Kindern und Jugendlichen.
  • Die Teilnehmer kennen Ansätze, wie Medienkompetenz gefördert und präventiv gearbeitet werden kann. (Keine therapeutischen Ansätze!)
  • Die Teilnehmer wissen, welche Merkmale einer Gefährdung es bei Kindern und Jugendlichen gibt und wo sie Unterstützung erhalten.
Inhalte
  • Was machen Kinder und Jugendliche mit digitalen Medien und wozu?
  • Welche Medieninhalte sind für Kinder und Jugendliche wann geeignet?
  • Was bedeutet Medienkompetenz und wie wird sie erlangt?
  • Was bedeutet "Medien-Sucht" und wie kann es dazu kommen?
  • Wie unterscheidet sich das Thema "Onlinesucht" bei Mädchen und Jungen?
  • Wie kann man erkennen, ob Kinder oder Jugendliche gefährdet sind?
  • Was können Bezugspersonen präventiv oder eingreifend tun?
  • Welche Unterstützungsangebote gibt es bei einer Gefährdung?
Methoden

Fachliche Inputs, Austausch in Gruppen, spielerische Elemente, Filme, Fragen & Diskussion. Die Teilnehmer sind eingeladen, ihre eigenen Fragen und Themen mitzubringen.

Gruppengrösse: 24
Anmeldung bis: 28.8.2020
Kosten: wird noch bekanntgegeben!
Ort: Ausbildungsinstitut für systemische Therapie und Beratung Meilen, Stockerstrasse 45, 8002 Zürich
TeilnehmerInnen: Beratungspersonen, Sozialarbeitende, etc., die mit Kinder und Jugendliche arbeiten